15 January 2012

"Und dann kann man vielleicht auch aufhören"

Es wird gesagt, jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Das gilt vielleicht als Idee, oder für eine gewisse Anzahl von Momenten. Für junge Bands beinhaltet ein Anfang jedoch Zeitlosigkeit als eine Form von Zeitmanagement, die Dominanz der linken Seite des Kontos im Gegensatz zur rechten, gepaart mit langen Fahrten, unnötigen Strafzetteln, geteilten Zimmern und Leben, sowie manchmal schlechtem Bier. Die Düsseldorfer Elektroband Susanne Blech hat den vermeintlichen Zauber des Anfangs erlebt und die gravierenden Schrecken bisher überlebt. Denn trotz aller Auflösungsversuche erscheint das zweite Album "Triumph der Maschine". Ein Interview über des Live-spielen-müssen als Erfolgskonzept, das zudem den Beweis liefert, dass bei jedem Anfang vor allem eins dominiert: das Ende. Es spricht der Sänger Timon Karl Kaleyta - wie immer im Stakkato.